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Fachanwalt für Familienrecht München, Jürgen Arnold

















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Reinhold Messner und der Tod seines Bruders am Nanga Parbat


(Schuld sind immer nur die anderen)

(aktualisiert am 15.05.16) Bisher 30.903 Clicks

Die Nanga-Parbat-Expedition 1970 war bergsteigerisch ein Erfolg (vier Bergsteiger erreichten den Gipfel erstmals über die 4500 m hohe Rupalwand, einer schaffte die erste Überschreitung des Berges), aber menschlich eine Tragödie, da Günther Messner (einer der vier Gipfelbesteiger) unter bis heute nicht geklärten Umständen ums Leben kam. Überreste seiner Leiche wurden nach 35 Jahren am Wandfuß der Diamir-Seite des Berges gefunden. Der Bruder des Verstorbenen, Reinhold Messner, wendet seit nun 37 Jahren ungeheure Energien auf, Schuldige für den Tod seines Bruders zu finden; er ist jedoch selbst der einzige Mensch, der über die wahren Todesumstände seines Bruders Auskunft geben könnte, da er mit ihm zusammen auf dem Gipfel war. Stattdessen machte er erst die Leiter der Expedition, Jahre später dann sogar die anderen Bergsteiger für den Tod seines Bruders verantwortlich. Nach einigen über diese Fragen geführten Prozessen soll hier versucht werden, Wahrheit von Spekulationen zu trennen.

Am 23.02.1974 stellt das „Deutsche Institut für Auslandsforschung“ (eine gemeinnützige Stiftung) unter dem Titel „Endphase der Auseinandersetzungen mit Reinhold Messner wegen der Nanga Parbat-Expedition 1970“ fest, dass diese Auseinandersetzungen nun endgültig abgeschlossen seien. Strafanzeigen von Reinhold Messner wegen Verleumdung, die gegen die Leiter des Deutschen Instituts für Auslandsforschung, Dr. Herrligkoffer (gleichzeitig auch Leiter der Nanga Parbat-Expedition 1970) und Albert Bitterling gestellt worden waren, waren ebenso eingestellt wie eine Strafanzeige von Reinhold Messner gegen die Expeditionsleiter Dr. Herrligkoffer und Michael Anderl wegen fahrlässiger Tötung von Günther Messner und unterlassener Hilfeleistung. In einer 24 Seiten umfassenden Begründung wurde der Expeditionsleitung von der Münchner Staatsanwaltschaft bestätigt, dass sie nach dem Verschwinden der Brüder Messner „durchaus sachgemäß“ und „nach Sachlage das Richtige“ unter „erheblichen Anstrengungen“ unternommen hatte.

In zivilrechtlicher Hinsicht wurde Reinhold Messner verurteilt, diverse Falschbehauptungen, die er über die Expeditionsleitung aufgestellt hatte, nicht mehr zu wiederholen. Sein Buch „Die rote Rakete am Nanga Parbat“ musste vom Verlag zurückgezogen werden und erschien jahrzehntelang nicht mehr.

Schon damals war es zuvor Reinhold Messner gelungen, die Presse in großem Umfang für seine (entsprechend den Gerichtsentscheidungen unrichtige) Version des Geschehens einzusetzen, so dass auch hier die Gerichte tätig werden mussten, den diversen Medien die Verbreitung unwahrer Behauptungen zu Gunsten von Reinhold Messner zu verbieten.

Vier Jahre nach Beendigung der Expedition und nach dem tragischen Tod von Günther Messner schien die Angelegenheit endgültig abgeschlossen, die wirkliche Ursache und die wirklichen Umstände vom Tode des Bruders von Reinhold Messner blieben weiter im Unklaren und waren wohl auch nicht mehr aufzuklären.

Die Einschätzung, dass die Auseinandersetzungen um Günther Messners Tod endgültig abgeschlossen waren, erwies sich als Illusion. Nachdem der Expeditionsleiter Dr. Herrligkoffer, gegen den sich früher alle seine Angriffe gerichtet hatten, schon lange tot war, griff Reinhold Messner im Oktober 2001 das Thema der nun 31 Jahre lang zurückliegenden Expedition in aller Öffentlichkeit wieder auf und warf nunmehr den Teilnehmern der Expedition unterlassene Hilfeleistung vor („Ich sage heute, das war nicht ein Herrligkoffer-Fehler, sondern das war eher ein Fehler der Teilnehmer, nicht ins Diamirtal zu gehen“).

Wenn in der Öffentlichkeit von Reinhold Messner und den erneut von ihm rekrutierten willfährigen Journalisten in der Öffentlichkeit danach der Eindruck erweckt wird, die seinerzeitigen Teilnehmer der Expedition hätten versucht, ihn an den Pranger zu stellen, so ist dies falsch. Diese hatten jahrzehnte lang zu den ständig wechselnden Versionen von Reinhold Messner geschwiegen, mussten sich nun aber gegen den Vorwurf einer unterlassenen Hilfeleistung zur Wehr setzen.

So entstanden u. a. zwei Bücher, das von meinem Mandanten Hans Saler geschriebene „Zwischen Licht und Schatten“ (A1 Verlag vgl. www.a1-verlag.de) sowie das Buch des Expeditionsgastes und seinerzeitigen engen Freundes von Reinhold Messner, Max von Kienlin („Die Überschreitung“, erschienen im Verlag F. A. Herbig).

Nach Veröffentlichung dieser Bücher entwickelten sich umfangreiche Rechtstreitigkeiten. Gegen Hans Saler erzielte Reinhold Messner im abschließenden Urteil vom 13.07.2004 vor dem Oberlandesgericht Hamburg einen Teilerfolg, gegen Max von Kienlin und den Herbig Verlag vor dem Landgericht Hamburg am 16.01.2007 ebenfalls einen Teilerfolg. Insbesondere darf nicht behauptet werden, Reinhold Messner habe zum Zeitpunkt, als er am 27.6.1970 vom letzten Lager zum Gipfel aufbrach, den festen und unumstößlichen Plan gehabt, den Berg zu überschreiten. Ein Plan sei - so das Gericht - eine "innere Tatsache", die nicht beweisbar ist.

Wiederum aber gelang es Reinhold Messner (wie schon vor nun 39 Jahren) aufgrund seiner großen Prominenz, Journalisten zu finden, die seine Version unkritisch transportieren, so z.B. Caroline Alexander im November 2006 in der Zeitschrift „National Geographic Deutschland“ und Ralf-Peter Märtin am 14.02.2007 in der Tageszeitung „FAZ“. Beide wiederholen (Caroline Alexander moderater, Herr Märtin ungefilterter) die Falschbehauptungen von Reinhold Messner. Das Auffinden der Leiche seines Bruders Günther 35 Jahre nach der Expedition habe „jäh den Nebel von Verleumdungsklagen und Verbitterung“ (gemeint sind hier die anderen Expeditionsteilnehmer) „gelichtet“ (Caroline Alexander). Deutlich weiter geht der Journalist Ralf-Peter Märtin in seinem Artikel in der FAZ vom 14.02.2007 („Rufmord am Nanga Parbat“) wenn er die Buchautoren von Kienlin und Hans Saler des „Rufmordes“ schmäht und behauptet, die Version von Reinhold Messner über den Tod seines Bruders sei nun „bestätigt“, bzw. „nach dem Leichenfund auf dem Gletscher“ sei nun „gar nichts mehr offen“ geblieben, allenfalls die Frage „warum nämlich die anderen Expeditionsteilnehmer die Messners nicht gesucht haben, sondern einfach nach Hause fuhren“. Die letzte von ihm initiierte Veröffentlichung erfolgte in der Zeitschrift ALPIN (9/07), wieder schoss er wild um sich: "Hans Saler hat eine Lüge in die Welt gesetzt, andere haben sie nachgebetet".

All diese Behauptungen sind Falschbehauptungen, allenfalls Thesen. Feststeht, dass in Wirklichkeit auch zum gegenwärtigen Zeitpunkt die wirklichen Umstände des Todes von Günther Messner in keiner Weise geklärt sind. Der Fundort spricht lediglich dafür, dass er auf der sog. Diamir-Seite des Nanga Parbat ums Leben gekommen sein muss - unter welchen Umständen und wo ist nach wie vor völlig offen. Dass der Todesort kurz unter dem Gipfel war, ist höchst wahrscheinlich, da man inzwischen von Berichten späterer Besteigungen des Berges weiß, von wie hohem Schwierigkeitsgrad der Abstieg zur Merklscharte ist. Das war von einem (angeblich) höhenkranken Bergsteiger zwei Stunden vor Sonnenuntergang vom Gipfel aus eigentlich unmöglich zu bewältigen.

Da es zum Wesen der modernen Mediengesellschaft gehört, dass sich genau jene „Wahrheiten“ am intensivsten im Gedächtnis der Leser einprägen, die am häufigsten transportiert werden, schaffen es in allen Bereichen, ob in Politik oder im Bereich des Sportes Macht, Geldeinfluss und Prominenz, genügend willfährige Transporteure für eine rein subjektive Wahrheit zu finden. Oft genug wiederholt wird sie in den Köpfen der Leser irgendwann zur "Wahrheit".

Auch im Fall Reinhold Messner ist in der Öffentlichkeit nun eine fiktive Wahrheit so verfestigt, dass hier nur der Versuch unternommen werden kann, für den interessierten Leser die Fakten, die absolut feststehen, zusammenzufassen:

- Im Sommer 1970 haben vier Bergsteiger den Nanga Parbat erstmals über die 4.500 Meter hohe Rupalwand auf fast identischer Route erstiegen; Reinhold und Günther Messner wählten zum Gipfel die Route rechts an der Südschulter, Felix Kuen und Peter Scholz den Weg links an dieser Schulter vorbei.
- Dass am 27.06.1970 Günther Messner seinem Bruder, der zwischen 02:00 und 03:00 Uhr morgens aufgebrochen war, später folgte, war völlig ungeplant. Eingeteilt war er an diesem Tage zusammen mit seinem Bruder und Gerhard Baur, die steile „Merklrinne“ so durch Seile abzusichern, dass den Gipfelbesteigern der sichere und schnelle Rückweg über diese schwierige Passage garantiert war.
- Alle Versionen, die über den Abstieg der Gebrüder Messner vom Gipfel am 27./28./29.06.1970 erzählt werden, sind durch nichts zu beweisende Hypothesen; die Version von Reinhold Messner, der Abstieg über die unbekannte und damals noch nie durchstiegene Diamir-Flanke sei beiden Brüdern fast bis zum Bergfuß gelungen, bis eine Lawine Günther Messner verschüttete und tötete, ist zwar völlig unwahrscheinlich, aber ebenso wenig zu beweisen, wie die im Buch von Hans Saler als eine von drei Möglichkeiten hingestellte These, Reinhold Messner habe, um den vorgefassten Plan einer Überschreitung des Nanga Parbat durchzuführen, seinen Bruder zurück in Richtung der ( nun durch Seile abgesicherten) Rupalwand zurückgeschickt und dieser sei dabei, noch vor Erreichen der Rupalwand auf der Diamirseite abgestürzt. Reihold Messner hingegen sei ohne seinen Bruder weiter abgestiegen, um sich allein in das Abenteuer der noch nicht durchstiegenen Diamirflanke zu stürzen. Eine Schuldzuweisung haben die anderen Bergsteiger (auch im Saler-Buch) nie vorgenommen. Seine übermäßige Reaktion, von Rufmord zu sprechen, ist daher nicht verständlich.
- Feststeht, dass Reinhold Messner vor der Gipfelbesteigung mehrmals über eine „Überschreitung“ des Gipfels schwärmte und auch ein Foto der Diamirflanke mit sich trug, anhand derer er den Kameraden eine mögliche Abstiegsroute aufzeigte, über die er später auch ins Tal gelangt ist. Ob er am 27.06.1970 mit dem festen Plan der Überschreitung aufbrach und diesen um jeden Preis durchsetzen wollte, konnte daher bisher nur vermutet, nicht jedoch bewiesen werden.
- Der Fund von Leichenteilen des Günther Messer im Jahre 2005 spricht dafür, dass er auf der Diamir-Seite umgekommen ist. Dies kann ebenso gut kurz unter dem Gipfel durch Absturz vom Gipfelgrad oder beim Umgehen der Südschulter über die Diamir-Seite geschehen sein, wie (was weit weniger wahrscheinlich ist) in der Wandmitte – Lawinenabgänge, Fels- und Eisabstürze sowie der Eis- und Gletscherfluss bei so steilen Wänden wie der Diamirflanke deckt rein theoretisch jede denkbare Version ab.
- Die Kameraden von Reinhold und Günther Messner erfuhren erst nach dem Abstieg per Teleport, dass beide Brüder verschollen waren. Da der zweiten Gipfelmannschaft Kuen/Scholz Reinhold Messner von der Merkl-Scharte noch zugerufen hatte, „alles sei in Ordnung“ sowie (nach ihrem Verständnis) Ratschläge für eine schnellere Umgehung der Südschulter gab, lag eine Notsituation nicht nahe. Dennoch haben sich Hans Saler und Gert Mändl noch einmal in die Merklrinne begeben, um nach den Brüdern Messner zu suchen, zu rufen und mit allen Mitteln einen Kontakt zu ihnen herzustellen. Sie haben dabei, insbesondere beim über 4.000 Höhenmeter überwindenden Abstieg durch die Steilwand große persönliche Risiken in Kauf genommen. Auch vom Basislager aus wurden Suchmaßnahmen ergriffen und die Behörden informiert. Andere Möglichkeiten, den Brüdern Messner zu helfen, die realistisch gewesen wären, gab es nicht. Zu diesem Zeitpunkt war Reinhold Messner längst auf den Wiesen unterhalb des Wandfußes. Der Vorwurf einer "unterlassenen Hilfeleistung" ist daher reine Verleumdung!
- Über die ständigen und sehr heftigen öffentlichen Angriffe von Reinhold Messner gegen die anderen Teilnehmer der Expedition noch nach nahezu 40 Jahren ("Lügner", "Verbrecher", "Kriminelle"; "diese Menschen haben es mit mir gemacht wie die Deutschen mit den Juden - no difference!" usw.) lassen sich treffliche (psychologische) Thesen aufstellen: Das Abspalten eigener Schuldanteile, die auf dritte Personen projiziert werden. Interessante Thesen, jedoch keine Fakten.

Auch den Tod des Südtirolers Karl Unterkircher am 15.07.08 nutzt Reinhold Messner wieder ausschließlich für eigene Zwecke (u.a. auch zur Vermarktung seines neuen Buches). Er hoffe, verbreitet er über die Presse, dass Unterkirchers überlebende Begleiter Nones und Kehrer nicht auch - wie er - mit Schuldvorwürfen überhäuft werden. Seine Beiträge (z.B. im STERN 31/2008) beschäftigen sich nur mit seiner eigenen Problematik, die ihn nach so vielen Jahren immer noch umtreibt und ihm immer wieder neue Rechtfertigungsversuche abringt. Mitgefühl mit dem Schicksal eines verunglückten Bergsteigers und seiner Familie kommt dabei - jedenfalls öffentlich - kaum auf.

Angesichts der wenigen feststehenden Fakten sollte sich jeder Journalist im Klaren sein, dass alle weiteren Versionen reine Spekulationen sind, will er diese dennoch transportieren, muss er sie auch als Spekulationen benennen; ansonsten ist er Parteigänger, ein Auftragsschreiber, nicht aber objektiver Berichterstatter.

Insbesondere die von mir vertretenen Hans Saler und Gerhard Baur sind der Auffassung, dass sie es ihren inzwischen verstorbenen Bergkameraden Felix Kuen, Gert Mändl, Peter Scholz und dem Expeditionsleiter Dr. Herrligkoffer schuldig sind, sie mit allen Mitteln vom völlig unberechtigten Vorwurf der unterlassenen Hilfeleistung durch Reinhold Messner und der ihm willfährigen Journalisten zu schützen.

Im Zusammenhang mit dem Film von Joseph Vilsmaier, der im Januar 2010 in die Kinos kam, schilderte die SZ vom 31.03.09 zutreffend das Anliegen des Hauptdarstellers des vierzigjährigen Dauerdramas: "Vielleicht ist ein Film genau die Form der Abstraktion, die er braucht, um das Drama loszuwerden. Egal was wahr ist und was falsch". Dass der Film ein Flopp wurde zeigt aber, dass das allgemeine Interesse an dieser alten Geschichte nicht endlos immer wieder neu aufgewärmt werden kann.

Der Film wirkt in erster Linie als Versuch von Reinhold Messner, sich zu rechtfertigen. Interessant nur, dass er dann gleichzeitig in einem Interview mit der österreichischen Zeitschrift "Profil" (Nr. 2/2010 , S. 95) völlig unerwartet zur Frage der Planung einer Überschreitung des Berges wie folgt zitiert wird: "...Bis zum letzten Moment, als ich in meinem Ergeiz erkannte, dass ich angesichts eines bevorstehenden Wetterumschwungs, wenn ich schnell bin - und nur allein bin ich schnell -, die letzte Chance habe, die Überschreitung zu schaffen. Ansonsten würden wir erfolglos heimfahren. Und da bin ich mit vollem Risiko losgegangen".

Diese Äußerung war eine deutliche Abkehr der jahrzehntelang aufrecht erhaltenen Version, die Überschreitung sei nicht geplant, sondern aus der Not geboren worden (genau diese Behauptung wurde meinem Mandanten vom OLG Hamburg untersagt, da der Plan der Überschreitung angeblich nicht bewiesen sei). Bald darauf kam jedoch der Widerruf des Widerrufs: Messner hat in einer Gegendarstellung später behauptet, das Interview sei nicht authorisiert gewesen und er habe diese Bemerkung auch nicht in dieser Form bzw. mit diesem Wortlaut gemacht.

Sehr viel persönlicher äußert er sich später in einem Interview mit der Volksstimme:

"ich bin der Erste gewesen, der ganz offen über seine Ängste und Zweifel gesprochen hat. Ich sehe mich nicht als Helden, sondern als gebrochene Figur. Ich habe den Tod meines Bruders zu verantworten. Und diese Last, diese Verantwortung habe ich zu tragen."

Volksstimme: Sie machen sich heute noch Vorwürfe?

Messner: "Wenn ich nicht gewesen wäre, wäre er nicht mitgegangen. Wenn ich nicht vorgestiegen wäre, wäre er nicht nachgestiegen. Andere tun so, als hätten sie die Verantwortung gehabt. Das ist völlig irre, was da abgelaufen ist. Das brauche ich gar nicht, da ich schon genug Last zu tragen habe. Es kann sein, dass ich dazu mal ausführlich etwas schreibe, da ich keinen Grund habe, diese Geschichte unter den Teppich zu kehren."

Interessant ist in diesem Zusammenhang ein Wikipediabeitrag unter
Diskussion:Sigi-Löw-Gedächtnisexpedition zum Nanga Parbat

Hier wird mir zum´zu meiner Wiedergabe des Interviews mit "Profil" der Vorwurf gemacht, ich habe nicht berücksichtigt, dass die Passage mit der Überschreitung ein "Freud'scher-Versprecher" bzw. ein "Übertragungsfehler" gewesen sein könnte. Diese Unterlassung mache meinen Artikel "parteiisch". Ich habe eben nur gedruckte Fakten wiedergegeben, da ich kein Psychologe bin. Drückt aber für diese der "Freudsche Fehler" nicht gerade das unterbewußt Verdrängte, d.h. die Wahrheit aus?. Vom "Übertragungsfehler" reden Politiker immer, wenn sie etwas zu dementieren haben.

Rechtsanwalt Jürgen Arnold

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